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Der Horoskop-Aufbau |
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von
Dr. Armin Fessler
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Hier soll zunächst dem weit verbreiteten Missverständnis entgegen
gewirkt werden, dass sich die astrologischen Zeichen vom Sternenhimmel ableiten.
Die Sternbilder funktionieren zwar als Merkhilfen, doch ihre Lage
und Ausdehnung wich schon immer erheblich von denjenigen der astrologischen
Zeichen ab. Darüber hinaus verursachen Präzession und Nutation
ein Rotieren des Himmelsnordpols und damit auch des Frühlingspunktes
um den Pol der Ekliptik mit einer Hauptperiode von ca. 26.000 Jahren. Da
sich die europäische Astrologie nach unserem Sonnensystem (und somit
der Erdaura, siehe den Artikel Die
Wirksamkeit der Astrologie) richtet, also nach Himmelsnordpol und Ekliptik,
rotieren die Sternbilder in 26.000 Jahren einmal um die astrologischen Zeichen.
Was sind nun die astrologischen Zeichen? Dies
sind lediglich Bezeichnungen für bestimmte Winkelabschnitte der Längen
der Planeten (im Basishoroskop:
"l") in der Ekliptik bezüglich des Frühlingspunktes.
Der Frühlingspunkt wird von der Sonne in der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche
eingenommen. Der Mittelpunkt des imaginären Kreises liegt - da wir
auf der Erde leben - eben in dieser. Beispielsweise bedeutet im Basishoroskop
die Angabe "MO: l: 185.24 ..." das Mondzeichen Waage, da der
Mond im Abschnitt 180 bis 210 Grad vom Frühlingspunkt ab gerechnet
liegt und dieser Abschnitt eben "Waage" genannt wird.
Die Häuser sind den Zeichen ähnlich,
nur dass ihr Anfang nicht im Frühlingspunkt, sondern im Aszendenten
liegt und ihre Abschnitte (d.h. Spitzen) meist nicht 30 Grad betragen,
sondern je nach Verfahren relativ kompliziert berechnet werden. Vereinfacht
gesagt, werden die Zeichen und Planeten von der Ebene der Ekliptik auf
die Ebene des Erdäquators projiziert.
Die Aspekte ergeben sich einfach aus bestimmten
Winkeln der Planeten untereinander.
Von den Aspekten sind die Opposition (180 Grad), das Quadrat (90 Grad),
das Halbquadrat (45 Grad), das Anderthalbquadrat (135 Grad) und die Quincunx
(150 Grad) negativ (-), die Konjunktion neutral (0) und das Trigon (120
Grad), das Sextil (60 Grad) und das Halbsextil (30 Grad) positiv (+).
Die Erfahrung lehrt nämlich, dass solche Aspekte sich im Menschen
als harmonisch, also positiv, beziehungsweise disharmonisch oder negativ
äußern.
Sowohl im Basishoroskop
als auch in der Vollversion des Charakterhoroskops
und in der indischen Lebens-Vorhersage
werden die Aspekte für die betreffende Person individuell in die
Texte eingearbeitet, obwohl sie nicht explizit aufgeführt sind.
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von Cristina Zehnder ,
dipl. Astrologin API
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Das Bedürfnis nach Nähe und Kontakt zu anderen, nach Liebe und
Intimität ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gefühls-Ichs.
Im persönlichen Horoskop wird es durch die Stellung des Mondes in
den Tierkreiszeichen angezeigt. Der Ort, an dem der Mond steht, entscheidet
darüber, welche Form der Liebe wir in den Beziehungen zu anderen
Menschen brauchen. Der Mond gibt also Aufschluss über die Strukturierung
des Gefühls-Ichs. Er zeigt uns unsere Wünsche und Vorstellungen,
unsere ganz eigene Art zu fühlen. Dem Gefühls- Ich geht es am
besten, wenn es das bekommt, was seinen innersten Bedürfnissen und
Erwartungen am meisten entspricht. Um uns darüber klar zu werden,
betrachten wir, in welchem Raum des Horoskops der Mond steht: Oben, unten,
rechts oder links. Hier erfahren wir schon wichtige Eigenschaften des
Kontakt-Erlebens.
Der Mond fühlt sich in der Mitte wohl, das
sind die 4 Häuser, die um den Horizont liegen, also sowohl das
1. und 12. als auch das 6.und 7. Haus. Dass der Mond mit diesem Raumbereich
harmoniert... weiter
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